02. September (Donnerstag) 2010 – Beginn: 19.00 Uhr
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4:6, 7:5, 10:7 - nach drei Sätzen haben sich Sergiy Stakhovsky/ Mikhail Youzhny im Doppelfinale gegen die Favoriten Martin Damm/Filip Polasek durchgesetzt. Den Doppeltitel bei den 18. GERRY WEBER OPEN feierten sie mit einer Champagnerdusche.
Turnierdirektor Ralf Weber hat die 18. GERRY WEBER OPEN als eins der „besten Turniere in unserer Geschichte“ bezeichnet: „Wir haben den Fans einen Weltklasse-Wettbewerb geboten, mit Topspielen und Topstars. Und ein Endspiel zweier Wimbledon-Champions, die sich als großartige Botschafter ihres Sports präsentiert haben.“
Sensation bei den 18. GERRY WEBER OPEN: Lleyton Hewitt hat gleich bei seiner ersten Teilnahme den Titel geholt. Im Endspiel bezwang er den großen Favoriten Roger Federer mit 3:6, 7:6(4) und 6:4. Es war Federers erste Niederlage in Halle nach 29 Siegen.
Er kann's liegend, sitzend und im Purzelbaum. Vor dem Finale der GERRY WEBER OPEN verzauberte Monsieur Bahrami mit seinen Tenniskünsten das Publikum und 'Gegner' Younes El Aynaoui.
Er ist der Rekordhalter bei den GERRY WEBER OPEN. Heute Will Roger Federer hier seinen sechsten Titel gewinnen. Im Endspiel von Halle hat der beste Tennisspieler aller Zeiten noch nie verloren. Mehr über ihn in unserem Kurzporträt.
Zum ersten Mal spielt Lleyton Hewitt bei den GERRY WEBER OPEN. Dem Australier ist gleich beim Debüt der Einzug ins Finale gelungen. Lesen Sie im Kurzporträt alle wichtigen Fakten über die frühere Nummer 1 der Welt.
Die einen wurden durchaus erwartet, die anderen sind eine Überraschung. Im Doppelfinale der 18. GERRY WEBER OPEN stehen sich Martin Damm/Filip Polasek und Sergiy Stakhovsky/Mikhail Youzhny gegenüber.
In einem nervenaufreibenden Halbfinale hat Philipp Petzschner dem Schweizer Rasenkönig das Leben schwer gemacht. Doch am Ende verließ Roger Federer mit 7:6(3) und 6:4 als Sieger den Platz. Nun steht er zum sechsten Mal im Finale der GERRY WEBER OPEN.
Zwei Stunden spielten sie auf einem Niveau. Zwei Stunden war das Halbfinale völlig offen. Dann setzte sich der Favorit doch noch sicher durch. Lleyton Hewitt schlug Benjamin Becker mit 6:7(4), 7:6(3), 6:2.
"Zehn starke Minuten von mir waren ausschlaggebend für den heutigen Erfolg", analysierte Roger Federer nach dem Match gegen Philipp Kohlschreiber treffend. Damit meinte er die Zeit zwischen dem 5:5-Zwischenstand im ersten Satz bis zur 3:0-Führung im zweiten Durchgang. Am Ende hieß es 7:5, 6:3 für den Rasenkönig.
Als zweiter Deutscher konnte sich Philipp Petzschner im Viertelfinale der GERRY WEBER OPEN behaupten und das Halbfinale erreichen. Er schlug seinen neuen Lieblingsgegner Lukas Lacko in zwei Sätzen mit 6:4, 6:3.
Zum ersten Mal seit 1997 steht ein Spieler mit dem Namen Becker im Halbfinale der GERRY WEBER OPEN. Der Vorname lautet aber diesmal nicht Boris, sondern Benjamin. Der Saarländer bezwang einen offenbar angeschlagenen Mischa Zeverev mit 7:6 (4), 6:0.
Der Hewitt-Express kam im Viertelfinale gegen Andreas Beck nicht so früh auf Touren wie in den beiden vorangegangenen Begegnungen. Ab dem Tie-Break des ersten Satzes aber war er nicht mehr zu stoppen. Der Australier siegte am Ende noch deutlich mit 7:6(0), 6:1.
Aus der Traum von der Titelverteidigung: Das deutsche Davis Cup-Duo Christopher Kas und Philipp Kohlschreiber ist an den topgesetzten Frantisek Cermak (Tschechien) und Michal Mertinak (Slowakei) im Viertelfinale gescheitert. Beim 2:6, 4:6 hatten die Deutschen keine Chance. Auch die zwischenzeitliche Regenunterbrechung war für die Lokalmatadoren nicht von Vorteil.
Fünf Deutsche im Viertelfinale der GERRY WEBER OPEN gab es schon 2009. Doch mit Benjamin Becker hatte kaum jemand gerechnet. Schließlich traf er auf den an zwei gesetzten Nikolay Davydenko. Der Deutsche überraschte mit einem 6:3, 6:4.
Roger Federer ließ Alejandro Falla im Achtelfinale nicht den Hauch einer Chance. Nach nur knapp 51 Minuten war der zweite Sieg des Schweizers bei den GERRY WEBER OPEN 2010 mit 6:1 und 6:2 perfekt.
Zwei Stunden und 17 Minuten fighteten Mischa Zverev und French Open-Halbfinalist Jürgen Melzer um jeden Ball. Am Ende durfte der junge Deutsche die Hände gen Himmel strecken und jubeln. Mit 3:6, 7:6(2), 7:6(3) zog er überraschend in das Viertelfinale ein.
Es läuft einfach für ihn bei den GERRY WEBER OPEN: Philipp Kohlschreiber steht erneut im Viertelfinale des einzigen deutschen Tennisturniers auf Rasen. Gegen den Schweizer Marco Chiudinelli musste er jedoch einige brenzliche Situationen überstehen, um mit 6:4, 7:5 die Oberhand zu behalten.
Zunächst sah es so aus, als ob Dominik Meffert auch gegen Lukas Lacko seine Erfolgsgeschichte bei den 18. GERRY WEBER OPEN fortschreiben würde. Am Ende aber hatte der Slowake mit 2:6, 6:4, 6:3 die Nase vorn und das Viertelfinale erreicht.
Nicolas Kiefer musste sich in seinem "Wohnzimmer" in Halle geschlagen geben. In drei Sätzen triumphierte Andreas Beck im deutschen Duell mit 6:2, 3.6 und 7:6(4) und sicherte sich als zweiter Deutscher den Einzug ins Viertelfinale.
Warum der Australier Lleyton Hewitt schon einmal auf dem heiligen Rasen von Wimbledon triumphiert hat, wurde in seinem Achtelfinalmatch gegen den Niederländer Thiemo de Bakker deutlich. Glatt mit 6:3, 6:3 behielt der ehemalige Weltranglistenerste die Oberhand und setzte ein deutliches Zeichen. Mit ihm ist bei den GERRY WEBER OPEN zu rechnen.
Auf und ab ging es zwischen Philipp Petzschner und Viktor Troicki. Vor vollem Haus konnte lange Zeit keiner die Oberhand gewinnen. Doch am Ende siegte Petzschner mit 7:6(5) und 6:3 und zog als erster Spieler in das Viertelfinale der GERRY WEBER OPEN ein.
Durch einen mühelosen 6:4, 6:2-Erfolg über den russischen Qualifikanten Mikhail Ledovskikh steht Benjamin Becker im Achtelfinale. Nur der Regen konnte den Deutschen zwischenzeitlich stoppen, denn deshalb war die Partie von Dienstag auf Mittwoch verlegt worden.
Respekt, Jürgen Melzer! Der Österreicher, der bei den French Open in Paris das Halbfinale erreichte, schaffte dank einer kämpferischen Glanzleistung die Umstellung auf Rasen. Mit 3:6, 7:6(2), 6:2 bezwang er den russischen Qualifikanten Alexandre Kudryavtsev.
Der Schweizer Roger Federer hat seinen Weg zum 6. Titel bei den GERRY WEBER OPEN eindrucksvoll begonnen. In der ersten Runde schlug er den Finnen Jarkko Niemeninen souverän mit 6:4, 6:4. Es war sein 26. Sieg in Folge auf dem Haller Rasen.
Als sechster Deutsche erreichte Philipp Kohlschreiber das Feld der besten 16 der GERRY WEBER OPEN. Doch dafür musste er sich mächtig anstrengen. In drei Sätzen besiegte er schließlich Lucky Loser Ruben Bemelmans mit 7:6(2), 6:7(10) und 6:4.
Drei Monate musste Nikolay Davydenko verletzungsbedingt pausieren. Entsprechend schwer tat sich der an Position zwei gesetzte Russe in seinem Erstrundenmatch gegen Simon Greul. Am Ende behielt er aber noch souverän mit 7:6(1), 6:0 die Oberhand.
Die deutsche Erfolgsgeschichte bei den GERRY WEBER OPEN geht weiter. Auch Mischa Zverev findet hier zu alter Stärke zurück. Er zog als fünfter Deutscher ins Achtelfinale ein.
Nach drei unterhaltsamen Sätzen und zwei Stunden verdammt harter Arbeit durfte sich Nicolas Kiefer als glücklicher Sieger bezeichnen. Mit 4:6, 6:1 und 7:5 rang der Deutsche bei seinem Comeback den an drei gesetzten Russen Mikhail Youzhny auf dem Centre Court nieder.
Mit einem 6:1, 7:5-Erfolg über den Ukrainer Sergiy Stakhovsky ist Andreas Beck in das Achtelfinale der 18. GERRY WEBER OPEN eingezogen. Nach einem einseitigen ersten Satz lieferten sich die beiden Akteure im zweiten Durchgang einen offenen Schlagabtausch.
Die Doppel-Konkurrenz der 18. GERRY WEBER OPEN begann mit zwei interessanten Matches. Das deutsche Davis-Cup-Duo Christopher Kas/Philipp Kohlschreiber besiegte die Schweizer Yves Allegro/Roger Federer mit 6:4, 7:6(6). Zuvor hatten Sergiy Stakhovsky/Mikhail Youzhny mit 1:6, 7:6(8), 10:5 gegen Michael Kohlmann/Jarkko Nieminen gewonnen.
Mit Spannung war in Halle der Auftritt von Viktor Troicki erwartet worden, denn der Serbe gehört zur GERRY WEBER BREAKPOINT-BASE und schlägt in der Bundesliga für den TC Blau-Weiss Halle auf. Er enttäuschte seine Fans nicht, zog er doch durch einen 6:1, 7:6(4)-Erfolg über Guillermo Garcia-Lopez aus Spanien in das Achtelfinale ein.
Nach einem eher wackeligen Beginn drehte Philipp Petzschner (GER) das Spiel zu seinen Gunsten und gewann schließlich 6:4, 6:3 gegen den Zyprioten Marcos Baghdatis. Damit scheidet bereits der zweite gesetzte Spieler aus dem Turnier aus.
Auf ihn haben die Fans gewartet und sie wurden nicht enttäuscht. Der Australier Lleyton Hewitt hat bei seinem Debüt auf dem Haller Rasen gute Form gezeigt. Er bezwang seinen Landsmann und Doppelpartner Peter Luczak klar mit 6:2, 6:2.
Die 18. GERRY WEBER OPEN haben mit einer riesigen Überraschung begonnen. Lucky Loser Dominik Meffert setzte sich mit 6:3, 7:5 gegen den an Position vier gesetzten Juan Carlos Ferrero durch und steht somit als erster Akteur im Achtelfinale.
Es ist die Geschichte der Qualifikation zu den GERRY WEBER OPEN in diesem Jahr: Dominik Meffert wusste schon vor seinem Qualifinale, dass er als Lucky Loser auch bei einer Niederlage ins Hauptfeld kommt. Doch er hatte seine Gründe, trotzdem drei Sätze lang zu kämpfen.
Selten hat es bei den GERRY WEBER OPEN ein so prominent besetztes Doppelfeld gegeben. Ob Roger Federer, Lleyton Hewitt oder Marcos Baghdatis - sie alle wollen Matchpraxis sammeln. Auch die Deutschen wie Philipp Kohlschreiber und Chirstopher Kas (Foto) mischen mit.
Roger Federer und die GERRY WEBER OPEN haben eine sportlich einmalige Partnerschaft für den Rest der aktiven Karriere Federers geschlossen. Am Sonntag unterzeichneten Turnierdirektor Ralf Weber und der Schweizer eine Vereinbarung, wonach Federer bis zum Laufbahnende stets bei Deutschlands einzigem Rasentennis-Turnier antreten wird.
Von sieben in der Qualifikation gestarteten deutschen Spielern haben lediglich noch zwei die Chance, in das Hauptfeld der GERRY WEBER OPEN einzuziehen. War der Einzug in eines der vier Qualifikationsendspiele von Dominik Meffert erwartet worden, so hatte man Simon Stadler nicht unbedingt auf der Rechnung.
Charmant, gewitzt und mit einem furchterregenden Duell - das war die Warsteiner Champions Trophy bei den 18. GERRY WEBER OPEN. Tennisikone Anna Kournikova, Publikumsliebling Nicolas Kiefer, French-Open-Sieger Thomas Muster und Comeback-Spielerin Scarlett Werner unterhielten mit ihrem Mixed das Publikum im GERRY WEBER STADION bestens.
In den letzten Jahren hat Philipp Kohlschreiber bei den GERRY WEBER OPEN einen Turnus etabliert. Das Erreichen des Halbfinals wechselte sich mit dem Erreichen des Finales ab. Nach dem Aus im Halbfinale im letzen Jahr wäre entsprechend in diesem Jahr der Einzug in das Finale denkbar...
Bei der Auslosung der 18. GERRY WEBER OPEN hat Turnierfavorit Roger Federer einen unberechenbaren Auftaktgegner erwischt. Die Deutschen haben fast alle schwere Aufgaben vor sich. Philipp Petzschner muss gegen den früheren Finalisten von Halle, Marcos Baghdatis, antreten.
Die Auslosung der Qualifikation für die GERRY WEBER OPEN hat den sieben Deutschen, darunter Dominik Meffert, interessante Aufgaben beschert. Mit dabei ist auch ein Junioren-Wimbledonsieger im Doppel. Ein alter Bekannter dagegen scheiterte an der Weltranglistenplatzierung.
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Rückkehr in die Top 30 - Es ist schön auf Rasen - In Wimbledon im Hauptfeld gesetzt
Roger Federer nahm einen kleinen Umweg aus Paris nach Zürich – seiner Schweizer Heimat. Der Weltranglisten- Erste traf am Freitagnachmittag zu den 18. GERRY WEBER OPEN ein, um zum sechsten Mal in seiner Karriere den Titel beim ATP-Rasentennisturnier in HalleWestfalen zu holen.
„Die Gerry Weber Open gehören weltweit zu den schönsten Turnieren“, so der 32-Jährige. Olympische Spiele 2012 in London sind sein Ziel – In Wimbledon in die Qualifikation.
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